ThINKA Nordhausen hat Steuerungsgruppe erweitert und geht neue Wege in der Zusammenarbeit
Nordhausen. Zu den bisherigen Teilnehmern aus der Gemeinde, dem Jobcenter und dem Landratsamt Nordhausen kommen nun zwei neue Partner hinzu, die regelmäßig an den Steuerungsgruppentreffen teilnehmen. Diese Erweiterung war bereits für das vergangene Jahr angedacht und konnte nun erfolgreich umgesetzt werden. Zum Projektstart im Jahr 2013 war bereits ein Vertreter des Allgemeinen Sozialen Dienstes (ASD) zu einem Treffen der Steuerungsgruppe anwesend, leider nur einmalig, um sich über das Projekt zu informieren.
Aus der täglichen Arbeit der Projektmitarbeiter ergeben sich jedoch viele Synergien, so dass eine regelmäßige Teilnahme seitens des ASD sinnvoll wäre. So können die Informationen zu den verschiedenen Angeboten und Aktionen sowohl direkt an die Eltern als auch an die zuständigen Mitarbeiter im Landratsamt weitergegeben werden. Zudem können durch kurze Kommunikationswege und enge Kooperationen schnelle Hilfen für Familien in Notsituationen ermöglicht werden. Darüber hinaus ist zukünftig immer ein Vertreter des Perspektiv Center Nordhausen (PCN) und des Integrationsprojektes des Horizont e.V. bei den Steuerungsgruppentreffen dabei. Trotz des umfangreichen Angebotes des Vereines im Landkreis finden die Bürger aus dem Raum Harztor nie den Weg zum Projekt. ThINKA wird deshalb zukünftig als Brücke zwischen den Hilfebedürftigen in der Gemeinde und dem PCN fungieren, um eine breit aufgestellte und nachhaltige Unterstützung zu sichern. Erste Einzelfallhilfen wurden bereits gemeinsam durchgeführt oder konnten an den Horizont e.V. übergeben werden. Die Zusammenarbeit ist in der neuen Förderperiode gut angelaufen und wird zukünftig ausgebaut.