ThINKA Ilm-Kreis beteiligte sich am Ehrenamtsstammtisch „Flüchtlingshilfe“
Ilm-Kreis/Arnstadt. Am 21.06. fand im Landratsamt der zweite Runde Tisch im Ehrenamt der Flüchtlingshilfe statt. Verschiedene ehrenamtlich Engagierte aus dem Ilm-Kreis kamen zusammen, um sich stärker miteinander zu vernetzen. Da jedoch viele der Ehrenamtlichen auf unterschiedlichen Ebenen arbeiten, wurden neben dem Erfahrungsaustausch auch aktuelle Informationen weitergegeben. Das Thema „Vernetzungs- und Schnittstellenmanagement“ stand im Mittelpunkt. Zentrale Ansprechpartner im Kreis, die ebenfalls in der Ausländerarbeit tätig sind, waren zugegen.
Dazu gehörte der Lamitie e.V. mit Sitz in Gotha, der in Arnstadt die Migrationsberatungsstelle für erwachsene Zuwanderer als spezifische Beratung anbietet, eine ThINKA-Mitarbeiterin stellte das Projekt mit seinen „Kompass-Anlaufstellen“ in Arnstadt und Ilmenau vor, eine Integrationslotsin des Malteser e.V. erläuterte die vielfältigen Angebote des Welcome Büro. Weiterhin lernten die Teilnehmer*innen das „MUT – Projekt“ vom Dachverband der Migrantinnenorganisationen kennen. Frauen mit Migrationshintergrund, die schon länger in Deutschland leben und ihre Erfahrungen gesammelt haben, wollen durch dieses Projekt anderen Geflüchteten als „Mutmacherinnen“ und „Brückenbauerinnen“ mit Informationen, Beratung und Begleitung zur Seite stehen und dadurch die gesellschaftliche Teilhabe dieser ermöglichen und unterstützen. So konnten ehrenamtlich Tätige in der Flüchtlingshilfe vom „Unterstützerkreis Arnstadt“ und vom Ilmenauer Flüchtlingsnetzwerk beim ISWI e.V. mit seinen ehrenamtlichen Teilnehmer*innen und hauptamtlich Tätigen miteinander gut in den Austausch treten. Nicht alle kennen die zentralen Ansprechpartner und nicht alle wissen im Detail, mit welchem Anliegen sich wohin gewandt werden kann. Dass dies für alle Teilnehmer*innen klarer und übersichtlicher wurde, war nach dieser gelungenen Veranstaltung ein sich sofort abzeichnendes Ergebnis. Diese Zusammenkunft war für alle Anwesenden vor allem auch längerfristig gesehen ein weiterer wichtiger Baustein, der zum Gelingen einer Willkommenskultur für Menschen mit Migrationshintergrund beiträgt und diese positiv im Ilm-Kreis verstärken wird.