ThINKA Ilm-Kreis arbeitet am Integrationskonzept mit
Arnstadt. Am 20.09. fand eine Sondersitzung der Arbeitskreise II und III des Netzwerkes „Gegen Gewalt im Ilm- Kreis“ statt. Auf Einladung der Gleichstellungs-, Ausländer- und Behindertenbeauftragten sowie der Integrationsmanagerin des Ilm- Kreises fanden sich zahlreiche Mitglieder des Netzwerkes am Nachmittag im Landratsamt Arnstadt ein. Unter breiter Beteiligung wird derzeit im Ilm-Kreis ein Integrationskonzept erarbeitet. Hierzu kamen viele bekannte, aber auch neue Gesichter zusammen, so z.B. Mitarbeiter verschiedener Bereiche des Landratsamtes, der Kreissportbund, der Planungskoordinator des Ilm-Kreises, der Kulturbeauftragte, Mitarbeiter der Polizeiinspektion Arnstadt-Ilmenau.
Auch zwei ThINKA-Mitarbeiterinnen waren anwesend und in Kleingruppenarbeit wurde erarbeitet, welche Bedarfe zu sehen sind, welche Aspekte sich in der eigenen Arbeit zur Integration von Migrant*innen ergeben, aber auch, welche Dinge positiv funktionieren. Die Kleingruppenarbeit erfolgte in den Bereichen Interkulturelle Öffnung, Sprache und Bildung, Arbeitsmarkt, Gesundheit und Soziales, Wohnen sowie Kultur, Religion, Freizeit und Sport. Im Rahmen der Methodik konnten alle Teilnehmer*innen an den Tischen Informationen austauschen und Ideen und Anregungen einbringen, die für sie relevant waren. Interessant dabei war zu sehen, wie jeder in seinem Arbeitsfeld andere Berührungspunkte und Handlungsfelder sowie auch Sichtweisen auf die Arbeit mit und Integration der Migrant*innen hat und somit ganz unterschiedliche Vorschläge und Ideen zusammengetragen wurden.