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Netzwerktreffen gegen Gewalt im Ilm- Kreis

ThINKA Ilm-Kreis
ThINKA Ilm-Kreis

Ilm-Kreis/Arnstadt. Am 24.08.16 fand die jährliche Vollversammlung des Netzwerkes gegen Gewalt im Ilm-Kreis statt. Zahlreiche Netzwerkpartner wie Schuldnerberatung, Frauen- und Familienzentrum, diverse Bereiche des Landratsamtes und Jobcenter, Gleichstellungsbeauftragte der Städte Ilmenau und Arnstadt, Diakonie, Erziehungs- und Familienberatungsstelle und Frauenhaus hatten sich eingefunden. Das Netzwerk ist ein freiwilliger Zusammenschluss von verschiedenen Institutionen und Beratungsstellen mit dem Ziel durch abgestimmte Zusammenarbeit wirksame Maßnahmen und Aktivitäten gegen Gewalt zu entwickeln.
In drei Arbeitskreisen beschäftigt sich das Netzwerk mit den Themen Strafverfolgung/Gefahrenabwehr, Beratung/Betreuung/Begleitung und Migration/Integration. Die Verantwortung für das Netzwerk tragen das Landratsamt und die PI Arnstadt-Ilmenau.
Bereits im Frühjahr dieses Jahres wurde ThINKA in das Netzwerk aufgenommen und besuchte die Versammlungen der Arbeitskreise II (Beratung/Betreuung/Begleitung) und III (Migration/Integration), um die Mitarbeiter und den Wirkungskreis von ThINKA vorzustellen und Netzwerkpartner kennenzulernen. Auch zur Jahresvollversammlung waren zwei Mitarbeiter von ThINKA anwesend.
Frau Günther, die Gleichstellungs-, Ausländer- und Behindertenbeauftragte des Ilm- Kreises eröffnete die Sitzung und stellte danach die Arbeit der Arbeitskreise II und III des vergangenen Jahres vor. Die wichtige Arbeit hinsichtlich der Armutspräventionsrichtlinie wurde bekannt gegeben, in diesem Bezug auch die Zusammenhänge und Aufgabengebiete von ThINKA, Sozialplaner/Planungskoordinatoren und Integrationsmanager (ThILIK). Als nächstes berichtete die Interventionsstelle „HANNA“ über ihre Arbeitsbereiche und das Fallaufkommen häuslicher Gewalt 2015. Hervorgehoben wurde die sehr gute Zusammenarbeit mit den extra geschulten Präventionsbeamten der PI Arnstadt- Ilmenau. Diese stellten im Anschluss auch die polizeiliche Statistik zur häuslichen Gewalt 2015/2016 vor. Zum Abschluss gab Frau Günther noch Informationen zur momentanen Situation der Ausländer und Flüchtlinge im Ilm-Kreis. Das Netzwerktreffen bot eine gute Gelegenheit, Kontakte aufzufrischen und neue Netzwerkpartner kennenzulernen sowie ihnen die Arbeit von ThINKA vorzustellen.

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