Herbstputz - Gemeinsam anpacken in Wutha-Farnroda
Gemeinsam anpacken in Wutha-Farnroda: Wie unser Herbstputz Nachbarschaft und Generationen verbindet
Gemeinschaft erleben, Verantwortung übernehmen und das eigene Wohnumfeld aktiv mitgestalten –das macht eine lebendige Quartiersarbeit aus. Im Rahmen der diesjährigen Herbstputz-Tage der Gemeinde Wutha-Farnroda haben wir im ThINKA-Projekt Eisenach-Nord und Wutha-Farnroda gezeigt, wie durch die enge Verknüpfung unserer Arbeitssäulen „Quartiersangebote“ und „Netzwerkarbeit“ nachhaltige Impulse für unser Zusammenleben entstehen.
Aus einer Idee wird gelebte Netzwerkarbeit
Dass wir den Gemeindeputz diesmal auf ein neues Level heben konnten, verdanken wir dem Engagement aus unserer Mitte: Eine unserer Ehrenamtlichen hatte die Idee, unsere Aktion zeitlich mit den Sammelaktivitäten der Grundschule und des Kindergartens zusammenzulegen und uns räumlich abzustimmen.
Gemeinsam haben wir die Organisation in die Hand genommen: Die 1. und 2. Klassen der Grundschule sowie die älteste Gruppe des Kindergartens zogen Seite an Seite mit den Ehrenamtlichen unseres Nachbarschaftstreffs los.
Auch die lokale Unterstützung passte perfekt ins Netzwerk: Die Gemeinde stellte uns freundlicherweise Müllsäcke, Handschuhe und Greifzangen zur Verfügung, während die Hausverwaltung Allertseder die Ausrüstung kurzentschlossen mit weiteren Kneifzangen ergänzte.
„Nach den Sommerferien und wenn der Schnee nach dem Winter schmilzt, sind zwei entscheidende Momente, um für eine ordentliche und saubere Grundlage auf dem Mölmen zu sorgen“, betont die Koordinatorin des Nachbarschaftstreffs.
Ein Quartiersangebot mit spürbarer Wirkung
Als aktives Quartiersangebot bot die gemeinsam abgestimmte Route – von der Ringstraße an der Grundschule, rüber zum Discounter und hoch zum Kindergarten inklusive der Treppe am Gemeinschaftsgarten – weit mehr als reinen Umweltschutz. Sie schuf einen Raum für echte Begegnung zwischen den Generationen.
In zwei Stunden packten Groß und Klein gemeinsam an: Unzählige Kippenstummel, Süßigkeitenpapierchen und sogar größerer Schrott wurden aufgelesen. Dabei wurde einmal mehr deutlich: Zusammen macht es nicht nur viel mehr Spaß, sondern man sieht auch sofort die deutlichen Ergebnisse des gemeinsamen Einsatzes.
Viele Hände, starkes Gemeinschaftsgefühl
Aktionen wie diese zeigen, was unser ThINKA-Projekt im Kern antreibt: Viele Hände machen einen echten Unterschied. Wenn wir alle auch im Alltag ein bisschen mehr darauf achten, nichts auf den Boden zu werfen, sieht es im Quartier auch zwischen den Putzaktionen dauerhaft schön aus.
Was bleibt, ist ein saubereres Wohnumfeld und vor allem ein gestärktes Wir-Gefühl. Solche gemeinsamen Erlebnisse schweißen Jung und Alt zusammen und schaffen Vertrauen – die beste Grundlage für die Quartiersarbeit.
Ein riesiges Dankeschön an alle kleinen und großen Helfer*innen, die engagierten Partner vor Ort sowie ThINKA, die diese Arbeit möglich machen!