Der erste dreiteilige digitale Erfahrungsaustausch der ThINKA Koordinierungsstelle erfüllte alle Erwartungen
Jena/ Thüringen. Die gute Tradition der letzten Jahre regionale Erfahrungsaustausche mit einer begrenzten Teilnehmendenzahl durchzuführen wollte die Koordinierungsstelle trotz oder gerade, weil Corona alle Kontaktmöglichkeiten stark einschränkt, weiterführen. So wurden die 18 Einzelprojekte in drei Gruppen aufgeteilt und man verständigte sich mittels Videokonferenzen an drei zeitlich eng aufeinanderfolgenden Terminen (26. April, 06. Und 11. Mai) in kleineren Gruppen. Durch diese Maßnahme war sichergestellt, dass alle Teilnehmenden zu Wort kommen konnten und ein intensiver Austausch möglich war. Schon die jeweilige Einstiegsrunde in Form eines BLITZ-Lichts zeigte, dass in allen Projekten die Pandemie in der alltäglichen Arbeit ihre Spuren hinterlässt und die Mitarbeitenden vor neue Herausforderungen stellt.
Die zugeschalteten ThINKA-Mitarbeiter*innen stellten sich gegenseitig ihre gegenwärtige Beratungssituationen vor, sprachen über die aktuellen Möglichkeiten der Netzwerkarbeit und präsentierten sich gegenseitig ihre derzeitigen Ansatzpunkte für eine gewinnbringende Sozialraumarbeit – so konnten Good Practices vorgestellt und auch spezifische Problemlagen aus einzelnen Standorten gemeinsam eruiert werden. Thematisiert wurden Beispiele für digitale und analoge Angebotsformate sowie Möglichkeiten der Kontaktpflege zu Netzwerkpartner*innen aber auch zu den unterschiedlichen Zielgruppen. Überdies besprachen die ThINKA-Kolleg*innen verschiedene komplexe Beratungsfälle und gaben sich gegenseitig Tipps zur Lösung der jeweiligen Situationen – allein aus diesen wenigen Gründen heraus können die digitalen Austausche als ein Erfolg gewertet werden.
In den drei intensiven Austauschrunden gaben sich die Teilnehmenden gegenseitig viele neue Impulse für ihre tägliche Arbeit und Ideen für Corona konforme Projekte und Aktionen in den Stadtteilen wurden ausgetauscht. Die Gespräche zeigten allen Projekten, dass sie sich mit ihrer aktuellen Arbeitsweise auf dem richtigen Weg befinden.
Generell kann für die Methode „Erfahrungsaustausch“ festgehalten werden: Es besteht immer die Möglichkeit, dass alle Teams von den Erfahrungen der anderen Projekte profitieren können und somit die Erfahrungsaustausche stets ein Mehrgewinn für alle ThINKA Projekte bleiben werden – egal ob persönlich in der großen Runde oder als Kleingruppen im digitalen Raum.