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Darf es mal wieder der Bus sein?

Darf es mal wieder der Bus sein?

Bleicherode/Nordhausen In Zeiten des 9€-Ticktes und der hohen Spritpreise kann der Öffentliche Personennahverkehr eine gute und preiswerte Alternative zum eigenen PKW sein. Doch wie praktikabel ist dies bei uns im ländlichen Raum? Wie zufrieden sind die Bürger:innen mit dem ÖPNV? Muss die aktuelle Fahrplangestaltung den Bedürfnissen der Einwohner:innen angepasst werden?

Diese und weitere Fragen stellen sich die Mitarbeiterinnen des Projektes ThINKA Nordhausen. So entstand im Sozialraum Bleicherode eine Arbeitsgruppe zu der Thematik Mobilität/Immobilität im ländlichen Raum. Die Arbeitsgruppe besteht aus verschiedenen Akteuren im Sozialraum und setzt sich zusammen aus der Kommunalen Netzwerkstelle für Fachkräftesicherung, dem Pflegestützpunkt, Mitarbeitern der Stadt Bleicherode, dem kommunalen Seniorenbeirat sowie dem ThINKA Team. Im Rahmen der Bedarfsanalyse wurde gemeinsam ein Fragebogen entwickelt, welcher sowohl im Printformat wie auch digital die Bedarfe und Wünsche der Bürger:innen erfassen soll.

Die Ergebnisse sollen in die Verkehrsplangestaltung der Verkehrsbetriebe Nordhausen einfließen. Um mit den Bürger:innen ins Gespräch zu kommen und die Einwohner:innen zu dieser Thematik zu sensibilisieren wurde auf dem Zierbrunnenplatz in Bleicherode eine Bürger:innenumfrage durchgeführt. Hier konnten die Bürger:innen ihre Wünsche und Beschwerden in einem offenem Gespräch auf der „Knätsch-Bank“ (Knätsch=regionaler Ausdruck für schimpfen, meckern) äußern. Selbstverständlich waren auch die Mitarbeiterinnen des ThINKA Nordhausen Projektes mit vor Ort und nutzen die Gelegenheit, mit dem Einwohnenden zu sprechen und ihr Projekt vorzustellen.

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