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22. Erfahrungsaustausch der ThINKA Projekte

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Heringen/ Helme/ Jena. Der 22. Erfahrungsaustausch aller ThINKA Vorhaben in Heringen/ Helme hielt für die Teilnehmenden wieder eine Vielzahl an Austauschformaten bereit. Die Zusammenkunft begann schon am Nachmittag des 30. September 2025 mit einem offenen Austausch der bereits angereisten ThINKA-Mitarbeitenden. Diese Variante wurde gewählt, da der Anreiseweg in den Norden Thüringens für viele Projekte sehr zeitaufwendig ist und auch für die Koordinierungsstelle eine ordnungsgemäße Vorbereitung so möglich war. Also trafen sich die ersten fünf Projekte schon am Nachmittag und tauschten sich mit der Koordinierungsstelle zu verschiedenen Themen aus.
Am Mittwoch, den 01. Oktober 2025 begann dann um 9 Uhr der Erfahrungsaustausch aller ThINKA Projekte. Die Koordinierungsstelle hatte für den Tag ein umfangreiches Programm für die Teilnehmenden vorbereitet. Neben verschiedenen Grußworten gab es einen fachlichen Input, einen ThINKA-Good-Practices-Markplatz und fünf parallel stattfindende Workshops.
Als eine besondere Wertschätzung für ihre jahrelange Arbeit nahmen die ThINKA Projekte das Grußwort des Staatssekretärs Herrn Götze war, welcher an diesem Tag die Ministerin vertrat und zahlreiche lobende Worte für die Vorhaben fand. Besonderen Zuspruch fand, dass er sich im Anschluss noch die Zeit für viele ausführliche Gespräche innerhalb des ThINKA Markplatzes nahm und sich so ein sehr detailliertes Bild von der Arbeit der Projekte machen konnte. In guter Tradition hatten auch Vertreter:innen der Kommune und des gastgebenden Trägers noch das Wort zur Begrüßung der Projekte. Für die Kommune begrüßte die Museumsleiterin Frau Kamprad die Anwesenden und nahm dabei besonders Bezug auf die gute und enge Zusammenarbeit mit dem hiesigen Projekt. Der Vorstandvorsitzende Herr Kübler des Trägers Horizont e.V. spannte in seiner Begrüßung den Bogen vom Einzelprojekt in Heringen/ Helme hin zur Gesamtprojektreihe und verwies auf die Wichtigkeit der Projektreihe für die ansässige Bewohnerschaft. Im nachfolgenden Input stellten die beiden Vertreter des Kompetenzzentrums Strategische Sozialplanung (KOSS) der LIGA der freien Wohlfahrtspflege Thüringen e.V. Fragen zu den Herausforderungen des demografischen Wandels in Thüringen.
Anschließend kamen die ThINKA-Mitarbeiter:innen in der zweiten Runde des ThINKA-Good-Practices-Markplatzes noch einmal in einen intensiven Austausch, ehe sich dann das gemeinsame Mittagessen anschloss.
Nach dem Mittagessen ließ es die Museumsleiterin Sophie Kamprad sich nicht nehmen, alle Interessierten zu einer besonderen Museumsbesichtigung einzuladen. Alle Teilnehmenden erhielten eine individuelle Führung durch die Geschichte der Ortschaft Heringen. Man erfuhr hier viel zu ihrer Entstehung und somit auch über den Sozialraum, in dem ThINKA Heringen/ Helme heute tätig ist.
Der Nachmittag war dann für fünf Workshops reserviert. Die Anwesenden hatten sich im Vorfeld in thematisch unterschiedliche Workshops eingewählt. Im Workshop Resilienz, der dankenswerterweise vom Team der AGETHUR durchgeführt wurde, setzten sich die Teilnehmenden mit ihrer Rolle in der Gemeinwesenarbeit auseinander. Im zweiten Workshop der AGETHUR stand die Ideensammlung für Projekte im Rahmen des Programmes „Mittelpunkt Gesundheit“ im Zentrum. Im dritten Workshop sammelten die Teilnehmer:innen gemeinsam mit dem Team der KOSS, Ideen für eine gemeinsame Gestaltung der sozialen Zukunft in Thüringen. Im Öffentlichkeitsworkshop wurden die Öffentlichkeitsmaterialien der ThINKA Projekte in der Runde besprochen und neue Ideen gesammelt. Im fünften Workshop tauschten sich die Mitglieder zu Fragen der Digitalisierung aus. Dabei ging es darum, welche Herausforderungen sich in der täglichen Arbeit zeigen und in welchen Zusammenhängen die Digitalisierung als Chance wahrgenommen wird.
Am Ende des Tages stellten alle Workshops blitzlichtartig kurz die Ergebnisse ihrer intensiven Austauschrunden vor. Ein Feedback des Tages war es, dass es der Koordinierungsstelle wieder einmal gelungen ist, allen Projekten zahlreiche neue Ideen zu vermitteln und eine intensive Vernetzungen zwischen den ThINKA-Vorhaben zu befördern.

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